FF Greinsfurth bereitete Jugend großartigen „24-Stunden-Tag“

Kürzlich erlebte die Feuerwehrjugend Greinsfurth einen „24-Stunden-Feuerwehrtag“. Dazu hat sich Sachbearbeiter Manuel Enengel viel einfallen lassen.

Gleich zu Beginn übte die Jugend gemeinsam mit der Aktivmannschaft. Folgende Übungsszenarien standen am Plan: Arbeiten in der Einsatzleitung, als Melder und Atemschutztrupp sowie im technischen Rettungseinsatz.

Spät nachts, nach einem ruhigen Abendverlauf kam die nächste Alarmierung. „Ein PKW-Unfall mit eingeklemmten Personen.“ Es mussten die Absperrmaßnahmen und das Sichern des Fahrzeuges durchgeführt werden. Danach erfolgte die Menschenrettung. Im Anschluss erfolgte die Besichtigung der Absperrung mit den Licht- und Blitzsignalen. Die vorbeifahrenden Fahrzeuge drosselten wie gewünscht ihre Geschwindigkeit. Dann konnte die verdiente Nachtruhe angetreten werden.

Am frühen Morgen kam eine weitere Alarmierung: „Eine Person ist mit dem Fahrrad über eine steile Böschung zu Sturz gekommen.“ Die Aufgabe hier war die Versorgung des Verunfallten vor Ort und die Rettung aus der misslichen Lage.

Kurz nach dem Frühstück erneut eine Einsatzmeldung. „Zwei Fahrzeuge sind in einen Verkehrsunfall verwickelt und es gibt mehrere verletzte Personen.“ Mit Unterstützung der Feuerwehr Boxhofen konnte die Menschenrettung durchgeführt werden. Dazu wurden die Jugendlichen auf dem hydraulischen Rettungssatz eingewiesen. Die Feuerwehr Amstetten organisierte den Abtransport eines Fahrzeuges.

Am Nachmittag wurde ein Feuer entzündet. Es wurde die Reaktion von diversen Spraydosen und Gaskartuschen im Feuer gezeigt. „Wie gewohnt sehr beeindruckend“, heißt es von der FF Greinsfurth.

Nach dieser Simulation folgte ein weiterer Einsatz am Bahnhof Mauer „Eine Person im Aufzug“. Dort angekommen, musste festgestellt werden, dass sich keine Person im Aufzug befand. Kurz darauf wurde über Funk eine Einsatzmeldung eingespielt. „Fahrzeugbrand“ Die Kinder bauten die Löschleitung und die Wasserversorgung auf und führten daraufhin die Löscharbeiten erfolgreich durch. Dann wurde noch mittels Wärmebildkamera nach Glutnestern gesucht und diese gelöscht.

Dann hieß es „Brand aus zum Abmarsch fertig!“ Die benutzten Materialien wurden versorgt und das Feuerwehrhaus wurde aufgeräumt. Am Ende des Tages wurden die Kinder mit voller Begeisterung und etwas müde nach Hause entlassen. Seitens des Greinsfurther Kommandos heißt es: „Danke an die Organisation und die großartige Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden, die diesen aufwändigen 24-Stunden-Feuerwehrtag“ begleitet haben.“